Berliner Sozialgipfel „Ethik statt Monetik“

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Bei dem 9. Berliner Sozialgipfel unter dem Motto „Ethik statt Monetik“ am 9. 10. im Haus der IGMetall war der Schwerpunkt der Bedarf an Personal und sozialer Infrastruktur in den Bereichen Kitas, Schulen und Pflege. In der Diskussion mit den Staatssekretären in den Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Familie sowie Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Mark Rackles und Barbara König, wurden die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in den Sozial- und Pflegeberufen ausführlich behandelt.
Dabei wurde von [...]

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Demographie und Pflegenotstand

Die demographisch bedingte Zunahme der Zahl älterer und alter Menschen in unserer Gesellschaft führt zu einem erheblichen Anstieg der Pflegebedürftigkeit. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamts ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland von derzeit etwa 2,5 Millionen auf 3,2 Millionen 2030 und 4,2 Millionen 2050.
Von den derzeit etwa 2,5 Millionen pflegebedürftiger Menschen sind etwa ein Drittel auf stationäre Pflege angewiesen, zwei Drittel werden ambulant oder in der Familie mit Pflegeleistungen versorgt.
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Erfahrungsaustausch an der Universität Malmö

Damit habe ich den Schwerpunkt meiner Lehrtätigkeit an der HdBA für Europäische und internationale Beschäftigungspolitik vertiefen können. Seit mehreren Jahren behandele ich die Thematik der Demographie und Fachkräftesicherung im europäischen und nationalen Zusammenhang. Dabei habe ich mich vor allem auf die Gesundheits- und Pflegeberufe konzentriert. In einem Lehrforschungskonzept an der Alice Salomon Hochschule in Berlin (ASH) habe ich über drei Semester (2011/2012) mit 12 examinierten Krankenschwestern, die neben Ihrer Teilzeitarbeit an der ASH die Bachelorausbildung [...]

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Schäubles „Giftliste“ für Behinderte und Sozial Schwache

Im Auftrag von Bundesfinanzminister Schäuble arbeitet die Regierungskommission „Reform der Gemeindefinanzen“  seit März und soll noch in diesem Jahr ihre Ergebnisse vorlegen. Die von ihrer Arbeitsgruppe unter dem technischen Namen „Standards“  bisher erarbeiteten 225 Kürzungsvorschläge lassen Schlimmes vor allem für Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige und sonstige sozial Schwache in unserer Gesellschaft befürchten. Überschritten wird dabei jegliches Maß an sozialem Anstand und wirtschaftlicher Vernunft.

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