Leuphana Universität Lüneburg – Glückwunsch zum 25jährigen Jubiläum

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Der amtierende Präsident des Deutschen Bundesrates und Ministerpräsident von Niedersachsen Stephan Weil hat seine Glückwünsche persönlich überbracht. An den Beginn seiner Ansprache stellte er die große Wertschätzung des Bundeslandes Niedersachsen und seiner Landesregierung für die Leuphana Universität. Dies würde keinesfalls dadurch getrübt, dass Universitätsjubiläen normalerweise mehrere Jahrhunderte umfassten. Vielmehr zeichne sich die Leuphana durch eine besonders dynamische Entwicklung aus. Dies betrifft sowohl das Fakultätsspektrums und Projektmanagement, die Professorenschaft aus dem In- und Ausland sowie die Studentenzahlen. Dabei vergaß er auch nicht die Hervorhebung des Neuen „Auditorium Maximum“ in dem beeindruckenden Bau des Star-Architekten und Hochschuldozenten Daniel Liebeskind. Er äußerte seine vorbehaltlose Unterstützung, aber auch die Empfehlung, aus Erfahrungen mit öffentlichen Kontroversen zu lernen.

Auch die Grußworte von Prof. Dr. Gesine Schwan, Stiftungsrätin der Leuphana Universität Lüneburg sowie Ulrich Mädge, der Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg lobten die überaus erfolgreiche Zeit des „Sturm und Drang“ dieser jungen Universität mit seinem Präsidenten Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoon und seinem hauptamtlichen Vizepräsidenten Holm Keller.

Das Motto dieses 25jährigen Jubiläums  lautete „Leuphana 25 – Digital Education for Europe“. Dies ist eine weitere wesentliche Entwicklung, an dessen Spitze Holm Keller die Leuphana aufstellt. Dabei geht es um einen Trend aus den USA: “Harvard für alle“. Mit einem vollständig offenen Zugang zu Internet Vorlesungen soll allen „bildungshungrigen“ Menschen der Zugang zu akademischer Bildung ohne Kosten eröffnet werden. Die Abkürzung lautet “MOOCs” – Massive Open Online Courses. Bisher beteiligen sich an diesem revolutionären Konzept allerdings erst wenige Universitäten in der Bundesrepublik: in München die Ludwig-Maximilian Universität sowie die Technische Universität, die Universität Potsdam  sowie das private Hasso Plattner Institut.

Das „Pro“ und „Con“ einer derartigen digitalen weltweiten Elitehochschule wurde in einer illustren internationalen Diskussionsrunde erörtert. Frau Delia Browne, Mitbegründerin einer solchen Universität in Australien, war eigens dazu angereist, um mit Holm Keller, dem „Spiritus Rektor“ dieser digitalen Universität an der Leuphana und zwei seiner „mitstreitenden“ Dozenten (Prof. Dr. Claus Pias und Prof. Dr. Beate Söntgen) ihre Erfahrungen aus der digitalen P2P Universität zu teilen. In Einleitungsvideos wurde diese revolutionäre Entwicklung eindrucksvoll dargestellt.

Quintessenz dieser konzentrierten halbstündigen hochkarätigen Diskussionsrunde unter der sachkundigen Leitung von Dr. Andreas Bernhard von der Süddeutschen Zeitung war: Digitale Vorlesungen können eine wichtige Ergänzung für den Präsenzbetrieb auch an deutschen Hochschulen sein. Die Leuphana will hierbei weiter ihre Vorreiterrolle ausbauen. Einen eindrucksvollen Kontrast zur „Moderne“ und „Dynamik“ des Mottos für das 25jährige Jubiläum der Leuphana stellte das musikalische Rahmenprogramm dar.

Mit außergewöhnlicher Billanz spielte der Pianist Karim Said aus London die eher klassisch-romantischen Impromptus von Franz Schubert sowie „Claire de Lune“ von Debussy –  nicht gerade Musikstücke der digitalen Welt. Auch darin zeigte sich der weit ausgedehnte Spannungsbogen, der mit einem derartigen digitalen Universitätsstudium ”Für Alle” verbunden ist.

l. v. m. Holm Keller, Vizepräsident Leuphana; r. v. m. Gesine Schwan, Stiftungsrat Leuphana; Delia Browne, Rechtsanwältin Australien; Sascha Spoon, Präsident Leuphana; Beate Söntgen, Vizepräsidentin Leuphana;
l. v. m. Holm Keller, Vizepräsident Leuphana; r. v. m. Gesine Schwan, Stiftungsrat Leuphana; Delia Browne, Rechtsanwältin Australien; Sascha Spoon, Präsident Leuphana; Beate Söntgen, Vizepräsidentin Leuphana;

 

 

>>> Erklär-Video zum nächsten MOOC-Projekt

 

 

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