Montagsdemo gegen Schließung von Opel in Bochum am 5. Dezember 2014

Beitrag per E-Mail versenden

Mit großem Respekt habe ich den jahrelangen Kampf der Opelaner/innen gegen die geplanten Betriebsschließungen von Opel in Bochum verfolgt. Jetzt sind die Würfel gefallen. Am 5. Dezember 2014 ist der letzte Zaphira vom Band gegangen. Damit werden Arbeitsplätze; Existenzgrundlage und Lebensperspektiven für 3000 Beschäftigte und ihre Familien vernichtet. Betroffen sind zusätzlich viele Menschen in den Zulieferer- oder Dienstleistungsbetrieben in der Region.

Bereits vor etwa zwei Jahren hat ein Bündnis von betroffenen Frauen aus Bochum als Beschäftigte, Ehefrauen und Mütter beim frauenpolitischen Ratschlag in Ludwigsburg in eindrucksvoller Weise ihren Kampf gegen die geplanten Betriebsschließungen dargestellt. Dabei hat sich der Globalisierung-Multi  General Motors vor der drohenden Insolvenz nur mit massiver staatlicher Hilfe der US Regierung retten können. Auch für das Opel Werk in Bochum wurden erhebliche öffentliche Subventionen in Anspruch genommen. Eine Verantwortung des GM Managements für seine Arbeitnehmer, die mit erheblichen Opfern bei Löhnen, Arbeitszeiten und sonstigen Arbeitsbedingungen zum wirtschaftlichen Überleben von GM beigetragen haben, sucht man vergebens. Im Gegenteil müssen die Beschäftigten von Opel in Bochum mit dem Verlust ihrer Arbeitsplätze doppelt und dreifach bezahlen.

Mit nachfolgender Grußadresse möchte ich den Opelaner/innen in Bochum meinen Respekt erweisen und sie ermutigen, mit erhobenem Haupt die Fackel für die Arbeitnehmer/innen weiter zu tragen.

>>> Grußadresse für die Montagsdemo am 8. Dezember

Hinterlassen sie einen Kommentar

Pflichtfelder *


sechs − 1 =