27.03.2011
100. Internationaler Frauentag
Zum 100.Internationalen Frauentag am 8. März 2011 hatte mich das Frauenbündnis aus DGB-, Verdi-, Gleichstellungsfrauen und Volkshochschule in Detmold als Gastrednerin eingeladen. Diese Jubiläumsveranstaltung stand unter dem Motto: „100 Jahre Internationaler Frauentag. Und die nächsten 100? Kämpfen mit Herz und Verstand“.
04.02.2011
CDU Ministerinnen: Streit um Frauenquote
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen streiten über die Frauenquote in der Wirtschaft. Frau Schröder will eine flexible Selbstverpflichtung der Wirtschaft für den Anteil von Frauen in Führungsfunktionen und Frau von der Leyen eine feste Quote als Untergrenze von je mindestens 30 Prozent für Männer und Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen. Seit vielen Jahren gibt es bereits eine freiwillige Vereinbarung zwischen Bundesregierung und Wirtschaft über die Förderung von Frauen in Führungsfunktionen. Diese ist allerdings "krachend" gescheitert, wie Frau von der Leyen feststellt. Eine gesetzliche Quote für die Besetzung der Vorstände und Aufsichtsräte ist überfällig. Zur Bekämpfung der grundgesetzwidrigen vielfältigen Diskriminierung gegenüber Frauen im Erwerbsleben ist darüber hinaus ein Gleichstellungsgesetz für die private Wirtschaft dringend erforderlich.
30.01.2011
Frauenpolitik: Macht und Ohnmacht
Am 29. Januar fand die Landesbezirksfrauenkonferenz Nord von Verdi in Lübeck statt. Im ersten Teil dieser Konferenz wurden die wirtschafts-, sozial- und gesellschaftspolitische Situation von Frauen in der Bundesrepublik und im Verdi Bezirk Nord (Hamburg, Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) ausführlich behandelt. Frau Dr. Hella Baumeister, Arbeitsmarktexpertin aus Bremen referierte zu dem Thema: "Wandel in der Arbeitswelt - wo bleiben wir Frauen?". Mein Beitrag "Frauenpolitik: Macht und Ohnmacht" befasste sich mit den vielfältigen Formen der Diskriminierung gegen Frauen in Arbeit und Gesellschaft sowie der erforderlichen Maßnahmen einer wirksamen Frauen- und Gleichstellungspolitik.
14.11.2010
Ohne Quote geht es nicht
Erst vor wenigen Tagen hat die CSU -sozusagen als eine der letzten „Männerbastionen“- nach heftigen Kontroversen eine Frauenquote von 40 Prozent für die Bundes- und Landesebene ihrer Partei beschlossen. Damit ist zumindest für wenige Tage die Diskussion um die Frauenquote in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Seit 2001 gibt es zwar ein Gleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst - selbst wenn dessen Erfolge immer noch zu wünschen übrig lassen. Längst überfällig ist aber ein Gleichstellungsgesetz für die private Wirtschaft "mit Biss", dessen Entwürfe seit bald zehn Jahren in den Schubladen des Ministeriums schmoren.
30.10.2009
Von der Reservearmee in den Niedriglohnsektor
Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts hat sie den Zusammenhang zwischen den wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen und der fehlenden Gleichberechtigung der Geschlechter herausgestellt und klare Forderungen entwickelt: Gesetzlicher Schutz für Arbeiterinnen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Bildung und freie Wahl der Berufstätigkeit und die volle politische Gleichstellung.
