Armut bei Arbeit steigt

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Nach Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen steigt die Altersarmut weiter. Danach waren 2016 beinahe 8 Prozent oder weit über 3 Millionen Menschen trotz Arbeit auf Hartz IV angewiesen. Nach anderen empirischen Auswertungen auf der Basis des Mikrozensus waren es sogar mehr als 9 Prozent oder etwa 4 Millionen. Auch sie sind trotz Arbeit nicht nur von Niedrigstlöhnen, sondern auch von der willkürlichen Herunterrechnung der Grundsicherung durch die Bundesregierung betroffen. Höchste Zeit, dass endlich das Votum von Bundessozial- und Bundesverfassungsgericht umgesetzt wird, die Grundsicherung auf transparenter Basis zu erstellen und die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Für die Grundsicherung im Alter sind Freibeträge bei der Anrechnung der durch Arbeit erworbenen Rentenansprüche von etwa 20 Prozent zu gewähren. Dies wäre die beste Lösung, um die bereits mehrmaligen Versprechen aus den Koalitionsvereinbarungen endlich zu erfüllen, eine armutsfeste Rente für Geringverdiener einzuführen. Die vom BMAS jetzt vorgesehene Verringerung der Beiträge ohne Reduzierung der Renten ist ein weiterer Griff in die Kassen der Beitragszahler für Leistungen, die von den Arbeitgebern und allen Steuerzahlern geschultert werden müssen.

>>> Hier mein Beitrag im Blog des SoVD shh online

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